Inhaltsverzeichnis


Einführung
Theorie

Praxis


Schulen


Fazit

Material
 
 


Einführung

Die Aufklärung war ein erster Schritt in Richtung der heutigen modernen Welt, dennoch war die Situation der Kinder in der Aufklärung nicht so, wie man sie sich eigentlich vorstellt und hatte kaum etwas mit der Situation heutiger Kinder zu tun. So gab es zwar schon die Schulpflicht, aber die meisten Kinder hatten keine Möglichkeit, die Schule regelmäßig zu besuchen. Auch die vielen Schriften mit neuen, fortschrittlichen Erziehungskonzepten wurden nicht durchgeführt. Somit erfuhren die Kinder harte Bestrafungen, mussten früh arbeiten und hatten ihren Eltern zu gehorchen. Nun möchte ich das Erziehungskonzept von Rousseau vorstellen und einige weitere Aspekte der Erziehung zu Zeiten der Aufklärung beleuchten.






Theorie

Die Theorie des Rousseau anhand des Emile

Jean-Jacques Rousseau, einer der bekanntesten Philosophen der Aufklärung lebte von 1712 bis 1778 teilweise in Frankreich und teilweise in der Schweiz. Er war einer der ersten Philosophen, die erkannten, dass „die Natur will, dass Kinder Kinder sind, bevor sie zu Erwachsenen werden". Auf dieser Basis schrieb Rousseau 1762 seinen Roman „Emile", in dem er an Hand des imaginären Schülers Emile erklärt, wie Kinder seiner Meinung nach erzogen werden sollten. Durch den Emile kam Rousseau mit der schweizerischen und französischen Obrigkeit in Konflikt und musste erst nach Preußen und anschließend nach England fliehen.

Rousseau unterscheidet im Emile drei Säulen, von denen die Erziehung der Kinder getragen wird: Die Natur, das heißt das heranreifen des Körpers und der Organe, die Dinge, das heißt den Erfahrungsgewinn an Gegenständen und die Menschen, welche den Gebrauch der von der Natur gegebenen Dinge lehren. Allein die Menschen sind bei seiner Theorie beeinflussbar, daher unterscheidet Rousseau auch zwei Arten von Erziehung: Die öffentliche, welche seiner Meinung nach schlecht ist, da die Gesellschaft verdorben ist und die private Erziehung, welche er an seinem Schüler Emile demonstriert, den er auf dem Land, fern von jeder Gesellschaft, „erzieht".
Weiterhin macht Rousseau auch einen Unterschied in der Erziehung von Mädchen und Jungen, da Kinder so erzogen werden sollten, dass sie ihre eigenen Anlagen weiterentwickeln, welche bei den beiden Geschlechtern völlig verschieden sind. So sollen Mädchen ihren Liebreiz entwickeln, Jungen aber ihre Geschicklichkeit.

Rousseau möchte nun jedoch bei beiden Geschlechtern, dass Kinder eine negative, beziehungsweise indirekte Erziehung erhalten, was so viel heißt, wie dass der Erzieher nichts tun soll und verhindern soll, dass etwas getan wird. Man soll also das Kind möglichst von der Gesellschaft fernhalten, da die Gesellschaft etwas tun könnte, was das Kind schlecht erzieht.
Wenn man das Kind nun aber von der Gesellschaft fern hält und somit verhindert, dass etwas getan wird, so kann das Kind lernen, ein Mensch zu sein, ohne jede Unterscheidung der verschiedenen Klassen jemals zu erfahren, denn Rousseau ist der Meinung, dass die Berufung jedes Menschen zuallererst einmal ist, Mensch zu sein und nicht Anwalt, Soldat oder Priester. Jeder, der als Mensch erzogen wurde, kann laut Rousseau jeden Beruf gut erfüllen und muss also nicht auf einen bestimmten Beruf hin erzogen werden.
Negative Erziehung heißt nun, dass man das Kind wissen lassen soll, dass es materiell von seinem Erzieher abhängig ist, es aber nicht unter diesem Wissen leiden soll. Das Kind soll niemals lernen, was es heißt, gehorsam zu sein, oder zu befehlen. Es soll nie zu etwas gezwungen werden. Wenn es um etwas bittet, dann soll der Erzieher seinen Wünschen nur nachgeben, weil das Kind dessen bedarf, um das es bittet, und nicht weil es danach verlangt. Unvernünftige Wünsche sollen dabei auf ein eisernes Nein oder natürliche Widerstände und Bestrafungen treffen, an die sich das Kind bei wiederkehrender Gelegenheit immer wieder erinnert. Dabei sollte man aber beachten, dass das Kind nichts böses tun kann, da es direkt vom Schöpfer kommt und somit gut ist. Um also zu verhindern, dass doch etwas schlechtes geschieht, muss man auf das Kind acht geben, und alle Dinge entfernen, an oder mit denen es etwas tun könnte, was man nicht will, dass es tut. So soll man also das, was das Kind nicht tun soll nicht verbieten, sondern ohne Erklärungen verhindern und das, was erlaubt ist, dem Kind ohne es ihm aufzudrängen, es zu bitten oder Bedingungen zu stellen, geben. Damit wird die Kraft des Kindes so ergänzt, dass das Kind frei ist, aber nicht herrscht. So kann das Kind aus den Erfahrungen lernen, die es mit der Zeit macht, lernt aber gleichzeitig nicht, was es heißt, Autorität auszuüben, oder einer Autorität unterstellt zu sein. Gleichzeitig übernehmen Erfahrung oder Unvermögen des Kindes dann die Stelle des Gesetzes, welches es weder kennt noch kennen lernen soll. Dies ist laut Rousseau die beste Möglichkeit, das Kind auf das Leben vorzubereiten und ihm beizubringen, wie es die Freuden und Leiden des Lebens am besten meistert, welches das Ziel jeder Erziehung ist.

Wie soll ein Kind bestraft werden?

Man sollte meinen, dass Kinder in der Zeit der Aufklärung einen gewissen Freiraum gestattet bekamen und den Erwachsenen gegenüber annähernd gleichberechtigt behandelt wurden. Das Gegenteil war jedoch der Fall. So bekamen Kinder in der Aufklärung immer noch sehr starke Strafen, wie zum Beispiel Prügel. Doch wurden inzwischen auch Stimmen laut, die sich gegen Prügel aussprachen. So gab es zum Beispiel die Theorie, dass man Kinder niemals schlagen muss, für Fehler, die sie aus Schwachheit begehen, sondern nur für Fehler aus Bosheit. So soll man Kinder nicht schlagen, wenn sie aus Versehen etwas kaputt gemacht haben. Wenn sie dies jedoch mit Absicht, also aus Bosheit, getan haben, dann ist es Pflicht, das Kind zu schlagen, da es sich somit gegen die natürliche Herrschaft des Erziehers auflehnt.
Einer anderen Theorie gemäß, soll man Kinder gar nicht mehr schlagen und stattdessen eine der vorgeschlagenen Ersatzstrafen ausführen, welche jedoch ebenso grausam wie Schläge sind. So wird  zum Beispiel vorgeschlagen, die Kinder in die Fidel, ein Holz, welches Kopf und Hände einschließt einzuspannen, oder die Kinder zu zwingen, Schildwache zu halten, was so viel heißt wie, dass die Kinder ein Schild um den Hals bekommen, auf dem ihr Verbrechen beschrieben steht und sie damit eine oder mehrere Stunden an einer für alle sichtbaren Stelle, wie zum Beispiel dem Schulhof, stehen bleiben müssen. Weitere vorgeschlagene Strafen waren Geldbußen, das Karrenfahren, bei dem der Bestrafte stundenlang einen Schubkarren auf und ab fahren muss, der Bann, bei dem das Kind einige Zeit von der Gesellschaft ausgeschlossen wird und niemand mit ihm Kontakt aufnehmen darf, und die „eigene Plage", bei der Kinder, die trotz öfteren Ermahnungen noch immer Ungezogenheiten begehen, gezwungen werden, diese Ungezogenheiten eine ganze oder halbe Stunde lang fortzusetzen. Somit wurden die Kinder so stark erniedrigt, dass sie gehorsam wurden.



Praxis

Die Erziehung der Jungen in den verschiedenen gesellschaftlichen Klassen

In Arbeiterfamilien galten Kinder nicht länger als Segen, wie dies in bäuerlichen Familien der Fall war, sondern galten als teuer, stressig und zeitaufwändig. Da diese Familien sehr arm waren, mussten die Kinder schon sehr früh hart arbeiten, sodass die Familie die Miete und etwas zu Essen bezahlen konnte. Durch diese Verhältnisse blieb keine Zeit für Bildung. So konnten die Kinder die Schule nur in den seltensten Fällen besuchen und lernten nie richtig Lesen und Schreiben. Dadurch waren jedoch schlechte Zukunftschancen bereits vorprogrammiert. Die Jungen der Arbeiterfamilien wurden so früh wie möglich, meistens schon mit 14 Jahren, in die Lehre geschickt. So hatte der Lehrmeister für sie zu sorgen und ihre Eltern mussten sich nicht mehr um sie kümmern und sie versorgen.
Bauernfamilien hingegen waren auf viele Kinder angewiesen, da diese ihnen auf dem Feld helfen konnten. Für die Eltern war klar, dass die Kinder wieder Bauern werden würden, weswegen Ausbildungswünschen der Kinder auch Verständnislosigkeit entgegengebracht wurde. Auch in bäuerlichen Familien mussten die Kinder schon sehr früh arbeiten und bekamen kaum die Möglichkeit, die Schule zu besuchen, da die Feldarbeit vorging und sich die Bauern keine Schuhe leisten konnten, welche im Winter jedoch Vorraussetzung waren, um zur Schule zu gelangen.
Bürgerliche Kinder hingegen wurden im Kreis der Familie aufgezogen, wo ihnen die Werte der Gesellschaft vermittelt wurden. Dabei verrichteten Jungen und Mädchen verschiedene Tätigkeiten. Mit sieben Jahren kamen die Kinder in die öffentliche Schule, wo Mädchen und Jungen getrennt unterrichtet wurden, oder bekamen Hauslehrer, falls ihre Eltern sich dies leisten konnten. Mit vierzehn Jahren, nach der Konfirmation oder Firmung, bekamen die Kinder Tanzstunden und Anstandsunterricht, um sie auf die Bälle und Feste, an denen sie teilnehmen mussten, vorzubereiten.
Die adligen Kinder bekamen oftmals keine Zuwendung ihrer Eltern zu spüren. Somit waren ihre Bezugspersonen die Erzieher und Bediensteten, welche ihnen alle standesgemäßen Etiketten, Vorschriften, Ordnung und Disziplin beibrachten. Bis zum sechsten Lebensjahr kümmerte sich ein Kindermädchen um die Kinder. Anschließend bekamen sie Unterricht und erlernten erstmals Selbstständigkeit. Die Jungen wurden im Allgemeinen mit zehn Jahren in die Kadettenanstalt gebracht, wo sie auf ihre Zukunft als Offiziere vorbereitet wurden. Dies galt als selbstverständlich, wodurch an eine freie Berufswahl nicht zu denken war. Mit circa vierzehn Jahren wurden die Jungen in die Gesellschaft eingeführt, begannen auf Bälle und Feste zu gehen und sich dort, je nach Aussehen, Charakter und Mitgift, eine Gattin zu suchen.

Die Erziehung der Mädchen in den verschiedenen gesellschaftlichen Klassen

Töchter von Arbeiterfamilien oder Bauernfamilien mussten schon früh anfangen zu arbeiten. Sie erhielten selten Unterricht in der öffentlichen Schule, wo sie, zusammen mit anderen Mädchen jedes Alters und aller Klassen, für kurze Zeit in Lesen und Schreiben unterrichtet wurden. Sobald wie möglich wurden die Mädchen in einen reichen Haushalt als Dienstmädchen gegeben, oder nach rein wirtschaftlichem Prinzip mit einem reichen Mann verheiratet, womit die Existenz des Mädchens gesichert war und die Familie oft noch etwas von dem Vermögen des Ehemannes abbekam.
Bürgerliche Mädchen kamen hingegen mit sieben Jahren in die öffentliche Schule, wenn es sich ihre Eltern nicht leisten konnten, sie auf ein Mädchenpensionat zu schicken. Sobald die Mädchen aus der Schule nach Hause kamen wurden sie von der Mutter mit dem häuslichen Leben bekannt und vertraut gemacht. Somit wurden sie auf ihre Zukunft als gute Haus- und Ehefrau vorbereitet. Mit vierzehn Jahren besuchten die Mädchen dann erstmals Bälle und Feste und wurden bald verheiratet.
Adlige Mädchen bekamen mit sieben Jahren Unterricht in Deutsch lesen und schreiben, Französisch schreiben und nach einem französischem Muster Briefe schreiben. Sie lernten keine Wissenschaften, nur etwas Mythologie und Geographie. Oft lernten sie auch Klavierspielen, Tanzen, Singen und Zeichnen. So wurde den Mädchen von fast allem etwas beigebracht, jedoch nichts tiefgehender und ausführlicher. Dies genügte jedoch, um für einen Mann höheren Standes eine gute Partie zu sein, da sie so genug gebildet waren, um mit ihrem Mann eine gute Konversation zu führen, jedoch nicht schlauer waren, als der Mann selber. Die adligen Mädchen wurden im allgemeinen zwischen zehn und dreizehn Jahren in Pensionate oder Klosterschulen geschickt. Mit vierzehn Jahren, wenn die Erziehung schließlich zu Ende war, war das Mädchen dann erwachsen und wurde von der Mutter in die Gesellschaft eingeführt und baldmöglichst verheiratet.
Dank der besseren Ausbildung der adligen Mädchen konnten einige von ihnen jedoch die Normen durchbrechen, sich weiterbilden und ihr Leben selbst bestimmen. Diese Frauen hatten zwar einen harten, steinigen Weg zu gehen, da die Aufklärung immer noch von Männern dominiert wurde, aber dennoch schafften es einige dieser Frauen, Berühmtheit zu erlangen. Eine dieser Frauen war beispielsweise Sophie von La Roche, die erstmals ein Magazin für Frauen mit dem Namen „Pomona" herausgab, oder Olympe de Gouges, die für die Rechte der Frau kämpfte und deshalb sogar hingerichtet wurde.



Schulen

Situation der Schulen und Schüler

1717 hatte Friedrich Wilhelm I die allgemeine Schulpflicht in Preußen verordnet. So sollten die Fünf- bis Zwölfjährigen im Winter täglich und im Sommer wenigstens ein bis zweimal wöchentlich die Schule besuchen. Für viele der Schüler war es jedoch unmöglich, die Schule regelmäßig zu besuchen, da sie im Sommer zum Beispiel auf dem Feld arbeiten mussten und im Winter Schuhe brauchten, um zur Schule gehen zu können, welche sich jedoch die meisten Familien nicht leisten konnten. So beklagte sich ein Schuldirektor noch 1808, dass von 130 Schülern 107 „mehr oder weniger lang" die Schule versäumten. Die Schüler jedoch, die den Unterricht besuchten, wurden sehr oft geschlagen. Andere Strafen waren: Schütteln, Einsperren in dunkle Kammern, Kopfnüsse oder gröbere Misshandlungen. Dennoch gab es auch öfters kleine Belohnungen, wie zum Beispiel Rosinen, für außerordentliche Tugenden. In den Schulen selber wurden Schüler aller Altersklassen und Gesellschaftsklassen zusammen unterrichtet. Je nach Schule wurden Mädchen und Jungen getrennt oder miteinander unterrichtet. Gelehrt wurden Lesen und Schreiben, Religion und manchmal einfache Formen des Rechnens.
Die Lehrer waren wenig angesehen und sehr schlecht besoldet. Ihr Gehalt wurde zum Großteil in Nahrung und Brennholz ausgezahlt, weswegen die Lehrer oft Nebeneinkünfte hatten, wie zum Beispiel Orgelspielen oder Privatstunden. Die aus ihrer miserablen Situation folgende schlechte Laune ließen sie meistens bei ihren Schülern aus. Die Lehrer der Aufklärung waren weder dazu ausgebildet worden, noch hatten sie studiert. Oftmals waren es einfach Kriegsversehrte, welche lesen, schreiben und rechnen konnten, die als Lehrer angestellt wurden.

Wie wirkten sich die Klassenunterschiede der Schüler aus?

Diejenigen Kinder, die reiche Eltern hatten, waren nicht gezwungen öffentliche Schulen zu besuchen. So bekamen sie oftmals Hauslehrer oder gingen in Pensionate oder auf Klosterschulen. Sie konnten auch die Lateinschule, bzw. das Gymnasium, besuchen und die adligen Jungen konnten auf die Ritterakademie gehen. So erhielten Kinder reicherer Eltern eine bessere Ausbildung als Kinder armer Eltern.
Wenn die Kinder reicherer Eltern doch die öffentliche Schule besuchten, so waren die Lehrer der Aufklärung sehr parteiisch. Die Kinder von reichen Eltern bekamen die besseren Noten und wurden im Unterricht besser behandelt und nicht so viel geschlagen, wie die anderen Kindern. Sie durften sich auch während dem Unterricht unterhalten, ohne dass sie dafür bestraft wurden. Wenn es etwas zu verteilen gab, wie zum Beispiel Kuchen und Nüsse zu Weihnachten, so bekamen erst die reicheren Kinder, während die ärmeren zufrieden sein mussten, wenn noch etwas übrig blieb. Die Lehrer erhofften sich damit, dass sie durch diese Behandlung Geschenke zurückbekommen würden.




Fazit

Trotz des fortschrittlichen Denkens und des vernünftigen Handelns wurden Kinder in der Aufklärung immer noch sehr schlecht behandelt. Außer harten Strafen wurden Mädchen wurden immer noch nach wirtschaftlichen Aspekten verheiratet und die Kinder durften sich ihren Beruf nicht selbst aussuchen. Auch erfuhren sie in ihrer Erziehung keine Freiheit und mussten gehorsam sein, um nicht geschlagen zu werden oder eine der anderen erniedrigenden Strafen über sich ergehen lassen zu müssen. In Fragen der Erziehung halfen auch die vielen fortschrittlichen Schriften und Bücher, wie der Emile von Rousseau, nichts. Ja, nicht einmal Rousseau selbst behandelte seine Kinder so, wie er es im Emile vorschlug. Stattdessen behauptete er, dass er nicht zum Erzieher tauge und gab seine fünf Kinder schon sehr früh in ein Waisenheim.
Dennoch war die Aufklärung ein erster Schritt in Richtung unserer modernen Welt. Erstmals wurden Stimmen laut, die forderten, dass Kinder nicht geschlagen werden dürfen, oder die Gleichberechtigung  für Frauen forderten. Erstmals bekamen alle Kinder die Möglichkeit zur Schule zu gehen, ohne dass sie dafür teuere Schulgelder bezahlen mussten. So konnten auch Kinder armer Eltern die Schule besuchen, wenn auch nur unregelmäßig, und auch Mädchen bekamen die Möglichkeit, am Unterricht teilzuhaben. Daher hob sich das Bildungsniveau während der Aufklärung stark. Auch die Rolle der Frau veränderte sich langsam. So gab es erste Frauen, die ihre eigenen Wege gingen und sich somit gegen die Dominanz der Männer auflehnten.

Material

Internet:

www.erzwiss.uni-hamburg.de
www.philolex.de
www.azteken.de
www.jena.de
www.uni-kassel.de
www.lsr-projekt.de
www.gah.vs.bw.schule.de
www.uni-oldenburg.de
www.hausarbeiten.de

Bücher:

Dietrich Benner: Hauptströmungen der Erziehungswissenschaft – Eine Systematik traditioneller und moderner Theorien; List 1978
Reinhard Lindenhahn: Arbeitsheft zur Literaturgeschichte – Aufklärung; Cornelsen 1995
Hans Joachim Störig: Kleine Weltgeschichte der Philosophie; Kohlhammer 1981
Christoph Helferich: Geschichte der Philosophie; Metzler 1992
Roy Porter: Kleine Geschichte der Aufklärung; Wagenbach 1991
Werner Schneiders: Das Zeitalter der Aufklärung; Beck 1997

(Natasha Schleutker, 2004)
 
 
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