Krabats Träume
 

Krabat flieht aus der Mühle. Unbemerkt stiehlt er sich der Mühle und will nach Schwarzkollm in der Hoffnung, die Kantorka zu sehen. Er wählt nicht den gepflasterten Weg, sondern den Weg den er mit Tonda von der Mühle zum Torfplatz und wieder zurück ging. Dabei verirrt er sich im Moor, denn der Nebel versperrt ihm die Sicht. Nachdem er eine Weile im Nebel herumirrt, merkt er, wie seine Schuhe im Moor versinken. Nach und nach versinkt er immer tiefer im Moor. Er schreit und schreit nach Hilfe aber es kommt niemand. Als er bis zu den Hüften im Moor steckt, kommen zwei Gestalten aus dem dichtem Nebel. Er meint es sind Tonda und Michal, die zwei Verstorbenen. Aber sie verschmolzen zu einer Person, die Juro ähnelt. Die Gestalt wirft Krabat ein Seil zu an dessen Ende ein Querholz befestigt war. Er hält sich an dem Querholz fest und die Gestalt zieht ihn hoch. Nun steht er vor seinem Retter und will ihm danken. ,,Lass gut sein", sagt Juro, den Krabat inzwischen erkannt hat. ,,Wenn du wieder mal nach Schwarzkollm willst, solltest du lieber fliegen."

In den Träumen wird die Handlung oft vorweggenommen. Krabat flieht vor dem Meister ( im Traum) und entkommt ihm, in der Handlung ist es genauso. Meister versucht ( im Traum )  Kantorka reinzulegen, schaft es aber nicht, in der Handlung ist es genauso. Krabat gewinnt gegen Meister ( im Traum ), in der Handlung ist es genauso. Kantorka geht mit Krabat weg ( im Traum ), in der Handlung ist es genauso.
Man sieht, die Träume haben die Funktion dass in der Handlung genau das passiert wie im Traum.
Folgende Träume träumt Krabat :

  • Er träumt von der Mühle und der Umgebung und von harter Arbeit die ihm der Meister zuteilt (S.28ff ).
  • Von Tonda und dem, der er seinen Tod verschuldete (S.103 ).
  • Von einem Sarg der im Holzschuppen liegt (S.162f ).
  • Das er im Moor stecken bleibt und Juro ihn rettet  (S.180f ).
  • Das der Meister ihn verfolgt ( S.180ff ), er sich in ein Pferd und in eine Kuh  verwandelt, in einen Ring und ein Gerstenkorn, in einen Fuchs. Und er dass er mit der Kantorka weg geht (S.180 ).